Juli 2026
Amelie und Lynn haben in diesem Sommer zusammen mit Malin den weiten Weg nach Schweden gemacht und haben in Göteborg am O-Ringen 2026 teilgenommen und dabei viel erlebt… hier ihr Bericht:
Det var kul! Diesen Sommer machten wir, Lynn und Amelie, uns zusammen mit Malin Lüthi von der OLG Biberist SO auf den Weg nach Göteborg ans O-Ringen. Fünf Wettkämpfe in schwedischen Wäldern lagen vor uns - davor mussten wir aber erst einmal überhaupt in Schweden ankommen.
Unsere Anreise mit dem Zug verlief nämlich nicht ganz nach Plan. Gefühlt fiel ein Zug nach dem anderen aus und aus der geplanten entspannten Reise Richtung Norden wurde eine etwas längere Angelegenheit. Schlussendlich kamen wir erst um zwei Uhr morgens in Göteborg an.
Müde, aber froh, endlich angekommen zu sein, ging es am nächsten Tag auf den O-Ringen-Campingplatz. Dort folgte dann aber schon die nächste Panne. Beim Zeltaufstellen merkten wir, dass unsere Zeltstangen den Weg nach Schweden irgendwie nicht geschafft hatten. Ohne Stangen lässt es sich bekanntlich eher schlecht zelten. Also ging es nochmals in die Stadt, wo wir kurzerhand ein neues Zelt kauften. Damit war unser Schlafplatz immerhin gerettet. Dafür durften wir am Ende unserer Reise nicht nur ein, sondern gleich zwei Familienzelte mit dem Zug zurück in die Schweiz schleppen.
Nach diesem eher turbulenten Start konnten wir dann endlich ein erstes Training machen und uns etwas an das schwedische Gelände gewöhnen. Dabei merkten wir schnell, dass OL in Schweden doch nochmals etwas anderes ist als bei uns. An Wegen orientierten wir uns kaum noch. Viel wichtiger waren plötzlich Sümpfe, Steinmauern, Seen und Geländeformen.
Bei den fünf Wettkämpfen funktionierte das manchmal sehr gut und manchmal eher weniger. Es kam durchaus vor, dass wir fast 30 Minuten nach einem Posten suchten. Obwohl teilweise sehr viele Läuferinnen und Läufer um uns herum waren, half das nicht unbedingt. Wenn man jemanden fragte, wo wir gerade waren, wussten sie es meistens selber nicht. So waren wir teilweise ziemlich lange unterwegs. Lynn verbrachte bei der zweiten Etappe rund drei Stunden im Wald und Amelie bei einer anderen Etappe etwa zwei (Siegerzeit war unter einer Stunde). Dafür kann man nach so langer Zeit im Wald mit gutem Gewissen behaupten, wirklich etwas vom schwedischen Gelände gesehen zu haben ????Nach dem Lauf durfte dafür eines auf keinen Fall fehlen: die tägliche Zimtschnecke im Ziel. Nach ein paar Stunden im schwedischen Wald hatte man die dann definitiv auch verdient.
Auf dem Campingplatz waren wir nicht die einzigen bekannten Gesichter. Direkt vis-à-vis von uns war Familie Gygax von der OLG Biberist SO. So hatten wir auch neben den Wettkämpfen eine lustige Zeit zusammen.
Malin und Amelie hatten es nach vier Etappen geschafft, zeitlich so nahe beieinander zu sein, dass sie beim Jagdstart nur 30 Sekunden Abstand hatten. So konnten sie die letzte Etappe gemeinsam laufen, was nach den vielen Suchaktionen während der Woche auch ganz praktisch war.
Natürlich verbrachten wir nicht die ganze Zeit im Wald. In unserer freien Zeit gingen wir ans Meer oder besuchten Göteborg. Dort durfte natürlich auch ein schwedisches Fika nicht fehlen.
Nach fünf Wettkämpfen, einigen längeren Suchaktionen, vielen Sümpfen und lustigen Momenten ging unser O-Ringen-Abenteuer schliesslich zu Ende. Wir hatten eine tolle Zeit in Schweden und viel Spass zusammen. Für uns ist deshalb klar, dass dies sicher nicht unser letztes O-Ringen war.
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6. April 2026 Es hat alles gepasst… das Wetter, die MZH Lüterkofen als WKZ, das 5-Stern-OL-Beizli, das Grün im Wald (gerade noch ;o), die Bahnlegung und viele LäuferInnen (580!), die am Ostermontag zu unserem OL in den Bucheggberg gekommen sind! Und wenn alles so aufgeht wie in diesem Jahr, ist die Durchführung eines OLs zwar immer noch viel Arbeit, aber vor allem ein sehr schöner Lohn für die vielen Stunden der Vorbereitung. Wie gewohnt durften wir am Lauftag auf viele HelferInnen zählen, die durch ihr jahrelanges Mithelfen ihre Aufgaben im Griff hatten – Merci vielmal euch allen für euer grosses Engagement! 21. Februar 2026 Es war eine gut besuchte Mitgliederversammlung, die wir am Samstag, 21. Feb. 2026 wie gewohnt in Lüterkofen durchführen konnten. Los ging es am Nachmittag mit dem sportlichen Teil der MV… mit einem Sprint-OL im Dorf. Die knapp 2 km Bahn wurde (natürlich ;o) von Päscu am schnellsten absolviert… aber Spass hatten alle die mitgemacht haben. Merci vielmal Amelie und Ädu für die Vorbereitung dieses OLs. Um 17 Uhr begann der offizielle Teil mit einem Apéro. Während unsere OL-Kids nebenan in der Turnhalle sich weiter sportlich betätigten, begann um 17.30 Uhr die Mitgliederversammlung. Tinu und Ädu führten uns durch die Versammlung, bei der alles einstimmig genehmigt wurde. Auch die Statuenänderung, die wegen dem neuen Branchenstandart des Schweiter Sports nötig wurde, sorgte für keine Diskussionen. Ein spezielles Merci-Geschenk erhielten in diesem Jahr Amelie Krompass und Malin Lüthi für die Organisation der erneuten Trainingsgemeinschaft Buechi/Biberist, Jan Flückiger für sein grosses Mitwirken bei den Trainings und bei sCOOL und Michu Wyss für die Gesamtorganisation der OL-Beiz am BTOL-Weekend, das wir zusammen mit der OLG Biberist SO durchgeführt hatten… Ein grosses Merci von allen Buechis für euer grosses Engagement! Sport + Versammlung geben Hunger und Durst und so wurden die Tische und Stühle neu platziert und das Spaghetti/Salat-Buffet wurde aufgebaut und so konnte der kulinarisch-gemütliche Teil der MV konnte beginnen. Beim anschliessenden Dessert-Buffet zeigte Ädu uns noch seinen Rückblick-Film, den er in diesem Jahr sogar mit einem kurzen KI-Teil ergänzt hatte. Ein Merci allen, die sich Zeit genommen haben an der MV teilzunehmen und an alle die etwas zur Vorbereitung beigetragen haben. |









